An die Umwelt denken: Nachhaltigkeit im Bad

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Es muss nicht gleich eine Kompost-Toilette sein ... Bild: pixabay

Auf die Umwelt achten, ohne auf Komfort zu verzichten - wir zeigen, wie das im Bad funktioniert.

Größer, schneller, weiter. Oder auch schöner, luxuriöser, bequemer. Aktuelle Trends. Leider bleibt dabei oft die Ökologie auf der Strecke. Wie wäre es deshalb mal mit schick, clever, nachhaltig? Wir zeigen, wie man in seiner Wellness-Oase Bad auf die Umwelt achtet, ohne auf Komfort zu verzichten.

Der Raum

Wer neu baut, hat es in der Hand, sein Bad in der richtigen Größe zu planen. Zwischen ausladender Wellness-Landschaft und urgemütlichem Familienbad bieten sich vielfältige Lösungen, die nicht zuletzt unter ökologischen Gesichtspunkten betrachtet werden sollten. Auch bei den Materialien zahlt sich nachhaltiges Denken aus: Im grünen Badezimmer sollten möglichst recycelbare Werkstoffe verbaut werden. Naturstein- oder Keramikfliesen und Holz, sofern es aus heimischem Anbau stammt, stehen auf der Liste ganz oben. Aber auch Kalk- oder Lehmputz an den Wänden sind eine gute Wahl.

Die Einrichtung

Wer auf modische Trends setzt, wird vermutlich seine Wellness-Oase in einigen Jahren umgestalten wollen, um weiterhin up-to-date zu sein. Das ist trendy – aber nicht sonderlich nachhaltig. Wer dagegen zeitloses Design wählt, schont Umwelt und Geldbeutel. Auch wer auf Qualität setzt, handelt umweltbewusst. Hochwertige Möbel mögen zwar teurer in der Anschaffung sein, erweisen sich aber wesentlich länger als zuverlässiger Begleiter.

Holz, Keramik, Metall, Glas – sie alle sind recycelbar, können gegebenenfalls repariert werden. Und sind – genau – nachhaltig. Eine Duschwand aus Glas ist nicht nur wesentlich schicker, sondern auch sehr viel umweltbewusster als ein Duschvorhang aus Kunststoff. Möbel aus Holz haben bei entsprechender Oberflächenbehandlung keine Probleme mit dem Feuchtraumklima. Ein Waschbecken aus Keramik und eine Badewanne aus Stahl-Email sind nicht nur geschmackvoll und langlebig, sondern auch aus recycelbaren – und nachhaltigen – Materialien hergestellt.

Die Energie

Wer die Natur liebt, geht verantwortungsbewusst mit ihren Ressourcen um. Wasser ist kostbar und Wasser zu sparen ganz einfach. Wer die Spülstopp-Taste am WC drückt, lässt weit weniger Trinkwasser in die Kanalisation rauschen. Clevere Duscharmaturen begrenzen den Durchfluss und mischen Luft bei – so fühlt sich der Wasserschwall immer noch üppig an. Dasselbe Prinzip funktioniert übrigens auch bei den Waschtisch-Armaturen. Wer Wellness pur genießen und Wasser sparen möchte, genießt in der ergonomisch geformten Wanne mit weniger Wasser ganz viel Badevergnügen. Mehr Tipps zum sparsamen Umgang mit dem kostbaren Nass gibt es hier. Nicht nur an der Menge, auch an der Temperatur lässt sich nachhaltig drehen: Heizenergie ist nötig, um das Duschwasser auf kuschelige Temperaturen zu bringen. Solarkollektoren nutzen dafür die kostenlose Sonnenenergie. Und schlaue Thermostate liefern anschließend schnell die gewünschte Temperatur.

Wasser, Wärme … – bleibt noch das Licht. LED-Lampen stehen für Nachhaltigkeit. Während Energiesparlampen Quecksilber enthalten und keine so lange Lebensdauer aufweisen können, sind moderne LEDs sparsam und langlebig.

Der Abfall

Plastikmüll ist für die Umwelt ein riesiges Problem. Im Bad kann es allerdings ziemlich klein gehalten werden. Wer Duschgel, Shampoo und Flüssigseife in großen Nachfüllpackungen kauft, spart nicht nur Geld und Müll, sondern kann auch schicke Spender nutzen. Noch nachhaltiger als die flüssige Variante ist übrigens das gute alte Stück Seife – das umweltfreundlich auf einer Seifeschale aus Holz oder Stein abgelegt werden kann.

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